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Montag, 3. November 2008
Ohrwürmer
maldonado, 12:58h
Kommt ein Hobbybauer, andere gibt’s nicht mehr, zum Arzt:
„Ich verstehe meine Alte nicht mehr und die Grillen höre ich auch nicht mehr.“
Der Arzt nimmt den Trichter, die Stirnlampe mit der Lupe und stochert im Ohr herum.
„Alles klar, der Gehörgang total verstopft. Das machen wir biologisch. Ich setze dir einen Wurm ins Ohr, der frisst sich durch und nach 3 Tagen kommt er auf der anderen Seite wieder heraus. Die Gehörgänge sind dann leer gefressen und du kannst die Gläser wieder klingen hören.“
Gesagt, getan.
Nach einer Woche kommt der Hobbybauer wieder: „Der Wurm ist nicht heraus gekommen.“
Der Arzt wiegt den Kopf und fragt: „Kann es sein, dass du einen Vogel hast?“
„Ich verstehe meine Alte nicht mehr und die Grillen höre ich auch nicht mehr.“
Der Arzt nimmt den Trichter, die Stirnlampe mit der Lupe und stochert im Ohr herum.
„Alles klar, der Gehörgang total verstopft. Das machen wir biologisch. Ich setze dir einen Wurm ins Ohr, der frisst sich durch und nach 3 Tagen kommt er auf der anderen Seite wieder heraus. Die Gehörgänge sind dann leer gefressen und du kannst die Gläser wieder klingen hören.“
Gesagt, getan.
Nach einer Woche kommt der Hobbybauer wieder: „Der Wurm ist nicht heraus gekommen.“
Der Arzt wiegt den Kopf und fragt: „Kann es sein, dass du einen Vogel hast?“
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Samstag, 1. November 2008
Höhere Finanzmathematik
maldonado, 21:24h
Die Bewohner der intellektuellen Halbwüste der demokratischen Republik Pekunistan, in der am Papier alle Macht vom Volke ausgeht, sind von einer Seuche befallen worden.
Der Virus kam zwar von außen, es war aber alles bestens vorbereitet für die fürchterliche Finanzkrise.
Ihr oberster Wunderwutzi Willi Polterer hat sich zwar bei der letzten Wahl beide Beine gebrochen, seine Geistesblitze erhellen aber noch immer die heiligen Hallen des gar nicht so hohen Hauses, wo ihm die gewählten Hampelmänner jeden Schwachsinn absegnen.
Der neueste Coup: Der Staat garantiert zu 100 Prozent die Spareinlagen (nominell !!! sagt er nicht dazu). Nachdem der Staat wir sind, garantieren wir uns selber. Super. So einfach geht das in Onanien.
Kunststück Nummer 2: Der Staat holt sich von den Banken Kredite zur Finanzierung des steigenden Budgetdefizits und gibt seinerseits denselben wieder Kredit und gar nicht so wenig: Wunderbare Geldvermehrung durch Hin- und Herschaufeln von nicht gedeckten Schuldscheinen. Die Erfindung des Perpetuum mobile ist endlich gelungen. In der Wüste blühen wieder die Bäume. Oder sitzt unser Magisterlein schon wieder einer Fata Morgana auf?
Beim nächsten Supergau werden wir es ganz genau wissen. Es lebe das Pyramidenspiel.
P.S.: Warum wir es nicht mit Taxos oder gleich mit staatlichem Geld a la Joseph Huber versuchen (Goggle hilft bei der Suche), ist nur durch das ökonomische Analphabetentum unserer Vorbeter zu erklären. Wir Bürger von Pekunistan sollten vielleicht doch nicht zu jedem Schwachsinn schweigen oder, was noch schlimmer ist, beim nächsten Mal das kreuzerl wieder an die falsche Stelle setzen.
Der Virus kam zwar von außen, es war aber alles bestens vorbereitet für die fürchterliche Finanzkrise.
Ihr oberster Wunderwutzi Willi Polterer hat sich zwar bei der letzten Wahl beide Beine gebrochen, seine Geistesblitze erhellen aber noch immer die heiligen Hallen des gar nicht so hohen Hauses, wo ihm die gewählten Hampelmänner jeden Schwachsinn absegnen.
Der neueste Coup: Der Staat garantiert zu 100 Prozent die Spareinlagen (nominell !!! sagt er nicht dazu). Nachdem der Staat wir sind, garantieren wir uns selber. Super. So einfach geht das in Onanien.
Kunststück Nummer 2: Der Staat holt sich von den Banken Kredite zur Finanzierung des steigenden Budgetdefizits und gibt seinerseits denselben wieder Kredit und gar nicht so wenig: Wunderbare Geldvermehrung durch Hin- und Herschaufeln von nicht gedeckten Schuldscheinen. Die Erfindung des Perpetuum mobile ist endlich gelungen. In der Wüste blühen wieder die Bäume. Oder sitzt unser Magisterlein schon wieder einer Fata Morgana auf?
Beim nächsten Supergau werden wir es ganz genau wissen. Es lebe das Pyramidenspiel.
P.S.: Warum wir es nicht mit Taxos oder gleich mit staatlichem Geld a la Joseph Huber versuchen (Goggle hilft bei der Suche), ist nur durch das ökonomische Analphabetentum unserer Vorbeter zu erklären. Wir Bürger von Pekunistan sollten vielleicht doch nicht zu jedem Schwachsinn schweigen oder, was noch schlimmer ist, beim nächsten Mal das kreuzerl wieder an die falsche Stelle setzen.
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Dienstag, 28. Oktober 2008
Kleine Berufskunde
maldonado, 15:43h
In der Schule spielt man mit Wörtern. Nicht nur die Lehrer, auch die Kinder. Was ein Bäckermeister macht, war uns allen klar. Er bäckt das Brot. Semmerl, Kipferl, Kornspitz und dergleichen fehlte damals nach der Befreiung noch im Körberl.
Dass der Tischlermeister nicht nur Tische, sondern auch Sessel und Kästen macht, war weiter nicht schlimm.
Dass der Zimmermeister nicht das Zimmer, sondern auch den Dachstuhl macht, fiel weder den Lehrern noch uns Kindern auf.
Ein Malermeister kann Häuser anmalen oder Zimmer und Stiegenhäuser ausmalen, wenn jemand das notwendige Geld dazu hat, was die wenigsten unserer Vorkriegseltern auch nach dem Krieg noch nicht hatten. Malermeister war daher für uns kein Traumberuf.
„Allen Meistern gemeinsam ist, dass sie etwas machen und was sie machen, geht aus der Beifügung hervor, wobei die Beifügung schon im Hauptwort drinnen steckt“, so die Deutschlehrerin.
„Was aber macht der Bürgermeister? Macht der die Bürger? Wenn JA, wie macht er das?“
Jetzt bin ich schon so alt und die Frage ist noch immer offen.
Deutschlehrer haben es ziemlich schwer. Sie haben die Sprache nicht erfunden, dürfen sie nicht ändern und sollen alle Dummheiten erklären.
Noch schwerer haben es Biologielehrer. Wie soll er einem Kind erklären, dass ein Tintenfisch kein Fisch ist und auch keine Tinte hat, seine Füße aus dem Kopf eigentlich Fangarme sind, wobei einer davon die Funktion eines Penis hat?
Oder dass der Samen bei den Tieren, im Übrigen auch bei den Menschen, obwohl immer bestritten wird, dass Menschen Tiere sind, männliche Geschlechtszellen und die Samen bei den Pflanzen fixfertige Embryonen mit einem Rucksack voll Reiseproviant sind?
Noch perverser geht es nur mehr in der Politik zu: Da gibt es Hofräte, obwohl es keinen Hof mehr gibt. Der Bezirkshauptmann kann auch eine Frau sein und der Nationalrat berät nicht die Nation, sondern beschließt, was die Nation zu tun hat.
Dass der Tischlermeister nicht nur Tische, sondern auch Sessel und Kästen macht, war weiter nicht schlimm.
Dass der Zimmermeister nicht das Zimmer, sondern auch den Dachstuhl macht, fiel weder den Lehrern noch uns Kindern auf.
Ein Malermeister kann Häuser anmalen oder Zimmer und Stiegenhäuser ausmalen, wenn jemand das notwendige Geld dazu hat, was die wenigsten unserer Vorkriegseltern auch nach dem Krieg noch nicht hatten. Malermeister war daher für uns kein Traumberuf.
„Allen Meistern gemeinsam ist, dass sie etwas machen und was sie machen, geht aus der Beifügung hervor, wobei die Beifügung schon im Hauptwort drinnen steckt“, so die Deutschlehrerin.
„Was aber macht der Bürgermeister? Macht der die Bürger? Wenn JA, wie macht er das?“
Jetzt bin ich schon so alt und die Frage ist noch immer offen.
Deutschlehrer haben es ziemlich schwer. Sie haben die Sprache nicht erfunden, dürfen sie nicht ändern und sollen alle Dummheiten erklären.
Noch schwerer haben es Biologielehrer. Wie soll er einem Kind erklären, dass ein Tintenfisch kein Fisch ist und auch keine Tinte hat, seine Füße aus dem Kopf eigentlich Fangarme sind, wobei einer davon die Funktion eines Penis hat?
Oder dass der Samen bei den Tieren, im Übrigen auch bei den Menschen, obwohl immer bestritten wird, dass Menschen Tiere sind, männliche Geschlechtszellen und die Samen bei den Pflanzen fixfertige Embryonen mit einem Rucksack voll Reiseproviant sind?
Noch perverser geht es nur mehr in der Politik zu: Da gibt es Hofräte, obwohl es keinen Hof mehr gibt. Der Bezirkshauptmann kann auch eine Frau sein und der Nationalrat berät nicht die Nation, sondern beschließt, was die Nation zu tun hat.
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